Beginnen Sie mit Werbetreibenden und Assets
Legen Sie für jede Marke eine Zeile an: rechtlich verantwortlicher Werbetreibender, Website, Seite, Instagram-Konto, Datensatz und Katalog. Ergänzen Sie die jeweiligen Eigentümer. Markenname und rechtlich verantwortliches Unternehmen sind nicht immer identisch. Übernehmen Sie deshalb nicht automatisch den Eintrag aus der einen Spalte in die andere.
Metas Schulung zum Business-Portfolio behandelt Konten, Nutzer und Sicherheit als eigenständige Verwaltungsthemen. Nutzen Sie diese Trennung auch in Ihrer Übersicht. Die Zahl der Shops allein sagt noch nicht aus, wie viele Werbekonten oder Portfolios Sie benötigen.
Verteilen Sie Entscheidungen statt nur Zugangsdaten
Benennen Sie je Marke die Person, die Werbemittel freigibt, Budgets verändert, Zugriffe genehmigt und Zahlungen abstimmt. Eine Person kann mehrere Rollen übernehmen. Die damit verbundenen Zuständigkeiten sollten trotzdem ausdrücklich dokumentiert sein, damit Entscheidungen später nachvollziehbar bleiben.
Externe Mitarbeitende sollten über unterstützte autorisierte Verfahren nur die Zugriffe erhalten, die für ihre vereinbarte Arbeit nötig sind. Ein gemeinsam genutztes Passwort ersetzt keinen Berechtigungsplan. Halten Sie fest, wer die Wiederherstellung kontrolliert und wie Zugriffe beim Ausscheiden entfernt werden.
Halten Sie Auswertung und Finanzierung nachvollziehbar
Vereinbaren Sie einheitliche Kampagnennamen und einen Berichtszeitraum. Dokumentieren Sie, welche Marke welche Servicegebühr trägt und wie Werbegelder zugeordnet werden. Eine gemeinsame Lieferantenrechnung macht die interne Verteilung nicht überflüssig.
Bei einem fiktiven Unternehmen mit zwei Marken können getrennte Zeilen für Marke A und Marke B das geplante Budget, gutgeschriebene Mittel und den tatsächlichen Verbrauch zeigen. Stimmen Sie beide mit der Gesamtabrechnung ab. Eine interne Budgetverschiebung ist weder neuer Kundenumsatz noch zusätzlicher Werbeverbrauch.
Prüfen Sie den tatsächlichen Nutzen weiterer Konten
Unterschiedliche Werbetreibende, Eigentumsverhältnisse, operative Teams oder Berichtsanforderungen können Gründe für eine Trennung sein. Entscheidend bleiben Plattformregeln und tatsächlich bestehende Berechtigungen. Zusätzliche Konten bedeuten gleichzeitig mehr Arbeit bei Zugriffen, Abrechnung und Support.
Gehen Sie nicht davon aus, dass getrennte Konten jedes Geschäftsrisiko voneinander abschirmen oder eine eingeschränkte Tätigkeit wieder erlauben. Meta erläutert, dass Prüfungen verbundene Business-Assets einbeziehen können. Die Anzahl der Konten befreit weder den Werbetreibenden noch seine Kampagnen von geltenden Regeln.
Bereiten Sie eine konkrete Paketanfrage vor
Legen Sie die Übersicht Ihrem möglichen Anbieter vor und fragen Sie, welche Vereinbarung die Anforderungen abdeckt. Fordern Sie ein Angebot für den tatsächlichen Umfang an, statt ein Paket allein wegen einer höheren Kontozahl zu wählen.
- Marken, rechtlich verantwortliche Werbetreibende und Zielmärkte.
- Vorhandene Assets und benötigte Berechtigungen.
- Zuständige Personen für Kampagnen und Abrechnung.
- Verteilung von Finanzierung und Berichten nach Marke.
- Supportkontakt und Ablauf zum Ende der Zusammenarbeit.
Aktualisieren Sie die Übersicht bei Veränderungen
Passen Sie die Dokumentation an, wenn eine Marke verkauft wird, Mitarbeitende ausscheiden, ein neuer Markt hinzukommt oder eine Anbieterbeziehung endet. Prüfen Sie Eigentumsverhältnisse erneut, bevor Sie Assets übertragen oder Berechtigungen entfernen.
Elite Ecom stellt Agenturkonten und Support bereit, auch in Vereinbarungen mit mehreren Konten. Ihr Team bleibt für die Kampagnen verantwortlich. Teilen Sie die fertige Übersicht auf Telegram, um das passende Paket und seine aktuellen Bedingungen zu besprechen.
Quellen und weitere Informationen
- Meta Blueprint — Setting up a business portfolio ↗Abgerufen am 18. Oktober 2026
- Meta — How Our Ad Review Process Works, in Our Work to Fight Child Exploitation on Our Apps ↗Abgerufen am 18. Oktober 2026